Staatliches Glücksspielmonopol und seine Auswirkungen auf Online-Casinos
Das staatliche Glücksspielmonopol prägt den österreichischen Glücksspielmarkt seit Jahrzehnten und beeinflusst zunehmend auch den digitalen Bereich. In der öffentlichen Debatte, unter anderem in Medienberichten wie https://www.meinbezirk.at/, wird regelmäßig diskutiert, wie zeitgemäß dieses Modell im Kontext internationaler Online-Casinos noch ist und welche ökonomischen sowie rechtlichen Effekte daraus entstehen. Die folgende Analyse betrachtet die Funktionsweise des Monopols und seine messbaren Auswirkungen auf den Online-Glücksspielsektor in Österreich.
Grundlagen des staatlichen Glücksspielmonopols in Österreich
Das österreichische Glücksspielmodell basiert auf einem zentralisierten Monopolsystem, bei dem Konzessionen für Lotterien und Online-Casinospiele ausschließlich an einen staatlich kontrollierten Betreiber vergeben werden. Diese Struktur wurde historisch mit Zielen wie Spielerschutz, Betrugsprävention und der Sicherung staatlicher Einnahmen begründet. Laut offiziellen Finanzberichten beliefen sich die Bruttoeinnahmen aus dem regulierten Glücksspiel im Jahr 2024 auf rund 3,27 Milliarden Euro, wobei ein signifikanter Anteil direkt in das Bundesbudget floss und zweckgebunden für Sport, Kultur und soziale Projekte verwendet wurde.
